Star Trek Discovery - Spoiler

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SolarSystem
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Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 25. September 2017, 15:47

Die ersten beiden Folgen gesehen und tja, es ist noch schwierig, etwas dazu zu sagen, finde ich.
Es fühlt sich auf jeden Fall mehr nach dem Reboot an als nach den "Original Serien" - was aber vermutlich auch logisch ist. Und da ich das Reboot mag, ist das für mich auch völlig in Ordnung so.
Den Vorspann finde ich toll, ich habe direkt eine Gänsehaut gekriegt. Ganz anders als jeder andere Star Trek-Vorspann bisher. In die Musik musste ich mich etwas rein hören, insgesamt ist sie sehr ruhig. Die ersten Noten erinnern aber direkt an Star Trek, das ist toll gemacht.

Viel Klingonengedöns in den ersten beiden Folgen. Ich bin kein Klingonen-Fan, deshalb war das etwas schwierig für mich. Letztlich hat es aber gut funktioniert. Die Charaktere funktionieren soweit auch, würde ich sagen. Ich finde das Konzept eines Major Character Death nach nur zwei Folgen ebenso interessant wie traurig. Ich mochte das Zusammenspiel von Capt. Georgiou und Burnham... vielleicht gibt es ja noch Rückblenden, wobei ich eigentlich hoffe, dass sie die Rückblenden eher etwas reduzieren werden. Davon gab es ja jetzt schon einige, ich finde, das reißt immer ein bisschen aus der eigentlichen Story raus.

Visuell gibt es auch wenig zu meckern. Ab und an sah das zu sehr nach Computeranimation aus, aber insgesamt ist das für eine Fernsehproduktion schon ein ziemliches Brett.

Mal sehen, wie es weiter geht. In Folge 3 müssen ja einige Figuren noch dazu kommen, von denen man bisher noch nichts gesehen hat. Wie gesagt, interessantes Erzähl-Konzept, finde ich.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Ducky » 26. September 2017, 05:39

Ich habe noch nicht einaml die erste Folge durchgehalten ...

Fand die Charaktere nicht sonderlich sympathisch und teilweise zu sehr auf cool gemacht, die "Klingonen" waren keine Klingonen und es scien mir doch mehr Reboot- als Original-Universum zu sein.

Ich schaue dann lieber §The Orville" weiter, das fühlt dich sehr viel mehr nach Strar trek an als "Discovery"
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 26. September 2017, 06:06

Du hast schon Recht, auch bei mir kam eher ein Reboot-Gefühl auf als ein Original-Trek-Gefühl. Das ist aber erstmal nicht nur negativ für mich. Und ich finde es gewagt, aber auch interessant, die Hauptfigur nicht als reinen Sympathieträger darzustellen.

Zu "The Orville" habe ich jetzt gerade mal was gelesen und oh, das liest sich ja in der Tat interessant. Wenn ich allein auf die Liste der Regisseure kucke... das ist ja wirklich sehr trekkig.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Janey » 26. September 2017, 08:59

Wer registriert sich schon eigens auf Netflix dafür...? Bin ja mal gespannt, wie erfolgreich das Ganze wird... Hab mich durch Kritiken spoilern lassen... Das ist aber auch das einzige, was ich machen werde, bis es im FREE TV kommt.

Das Konzept des Antiheros ist ja recht alt... Hier wird komplexes Fernsehen geboten... Mal schauen, ob das für die Fans trekkig genug ist... Ich habe da so meine Zweifel...

Außerdem gibt es, wie oben gesagt, viele inhaltliche und logische (vulkanische) Widersprüche, denn das spielt zwar in der Prime Timeline, aber alles VISUELLE schreit nach JJ Abrams' Kelvin Timeline... Finde ich dann doch zu trashig... Wir brauchen kein zweites Abrams Trek nun auch noch als Serie... Aber darüber lesen ist etwas Anderes als es tatsächlich zu sehen... Mal schauen, wie es auf mich wirkt, wenn ich es mal sehe...

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 26. September 2017, 09:30

Janey hat geschrieben:
26. September 2017, 08:59
Das Konzept des Antiheros ist ja recht alt...
Mag sein. Aber nicht in einer Star Trek-Serie. Wobei sich nach zwei Folgen dazu ja eh noch kein abschließendes Urteil bilden lässt. Die Figur wird sicher nicht so bleiben.

Zum Visuellen: Was wird denn da aber erwartet? Dass es aussieht wie bei TOS? Selbst "Enterprise" sah ja im Vergleich zu TOS schon viel zu modern aus, und die Serie ist ja nun auch schon einige Jahre alt. Sicher, im Vergleich zu "The Orville" sieht Discovery tatsächlich weniger nach Star Trek aus (wobei mich das, was ich von "The Orville" jetzt gesehen habe, auch eher noch an "Galaxy Quest" erinnert). Aber im Vergleich zu "Enterprise" mussten sie meiner Meinung nach eine Schippe drauf legen, ganz unabhängig von Abrams-Trek. Das ist aber letztlich wie so Vieles sicher Geschmacksache.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Janey » 26. September 2017, 12:57

SolarSystem hat geschrieben:
26. September 2017, 09:30
Janey hat geschrieben:
26. September 2017, 08:59
Das Konzept des Antiheros ist ja recht alt...
Mag sein. Aber nicht in einer Star Trek-Serie. Wobei sich nach zwei Folgen dazu ja eh noch kein abschließendes Urteil bilden lässt. Die Figur wird sicher nicht so bleiben.

Stimmt. Ich musste da einfach an die Fan-Serie Renegades denken, in der eine Crew aus Kriminellen für die "Konföderation" arbeitet... ;) So ein wenig Antiheld war ja Tom Paris auch... Er hat sich auch gewandelt. Wird mit Burnham bestimmt auch passieren. ;)

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Azur » 26. September 2017, 21:51

Ich muss an dieser Stelle einmal für die deutschen Synchronsprecher eine Stange brechen, das hat mir teilweise richtig gut gefallen, was ich in Deutsch gehört habe. Und es ist auch ordentlich synchronisiert.

Wenn ich da an "Erhöhen Sie das Volumen" oder "Was ist das für ein Mist..." denke oder Rikers dt. Stimme in Nemesis oder - außerhalb von ST - den im Deutschen verkrüppelten de-Lancie-Discord :shock:

Die Serienmusik ist klasse und das Opening-Thema passt richtig zu "Discovery", es dreht sich alles um Sterne, Lebensformen, erforschen, entdecken und Kontakte knüpfen. Das ist mal was Anderes als "Schiff-fliegt-durch-das-Weltall".

Bei den Klingonen - gewöhnungsbedürftig. Irgendwie hab ich so einen komischen Xindi-Verschnitt im Kopf, wenn ich die sehe.

Aber: sehr sauber die klingonische Kultur ausgearbeitet - der Rat und die Hierachie und die (zerstrittenen) Häuser, das "Sword and Honor"-Gebaren, der Totengesang. Auch von der Umgebung her - düster, kriegerisch.

Und diese einfache Szene am Anfang - Starfleet at its roots: Spezies helfen, die Hilfe benötigen. Und wenn es halt im Brunnen anlegen auf einem Wüstenplaneten besteht. Es passiert nicht wirklich was. Aber das tut es auch nicht, wenn Picard seine Flöte spielt oder Neelix Tuvok zum Lachen bringen will.

Aber es sind so Kleinigkeiten, die mir Spaß machen, weil sie zeigen, dass da hinter den Kulissen jemand werkelt, der Ahnung hat.

Mit Burnham-Sarek habe ich meine Probleme, ich habe diesen Spagat für nicht nötig erachtet (auch wenn Kurtzmann die Zeitlinie nicht verwurschteln will). Und ich finde es sehr schade, dass der Captain gestorben ist. Diese Charaktere haben richtig gut zusammengepasst.

Ansonsten noch alles ein wenig hölzern stellenweise, aber die müssen sich ja erst mal zusammenfinden.

Ich mag die Uniformen - nach den "lila Jahren" endlich wieder angenehme weichere Töne.

Und zum Schluss: Return of the Joystick! :thumbsup: Yeah! :toothy9:
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Janey » 27. September 2017, 08:05

Hab erfahren, dass die deutsche Synchro schon da ist. Hätte ich nicht gedacht, dass die das jetzt schon haben. Ich bin davon ausgegangen, dass die Serie nur auf Englisch mit Untertiteln auf Netflix zu sehen ist...

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 27. September 2017, 08:28

Das ist bei Netflix meistens so. Die haben, wie auch immer sie das machen, eigentlich immer sofort die deutsche Synchro mit am Start. Das dürfte auch ein Grund sein, warum tatsächlich viele Leute Netflix nutzen.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Janey » 27. September 2017, 09:45

Das ist echt mal nicht schlecht. 1 Punkt für Netflix... Aber ich denke, dass sich die Synchro generell stark von den Abläufen verändert hat... Wie war das mit der neuen McGyver-Serie? Ich mein die Staffel lief hier im Fernsehen fast parallel zur TV-Ausstrahlung in den US. Und bei der Castle-Serie zuletzt auch... Schon heftig... Die Zeiten sind vorbei, in denen man bis zu einem Jahr auf die Synchro warten musste...

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Yshira » 27. September 2017, 18:37

Netflix Serien werden so produziert, daß die Synchronarbeiten damit schon beginnen in dem Moment wo die Folge abgedreht ist. Ähnlich ist das auch bei Game Of Thrones und The Walking Dead welche hier ja auch 24 Stunden nach US Termin gezeigt werden bei Sky FOX bzw Sky Atlantic. Ist halt immer eine Frage wie der Deal mit der Produktionsfirma gepackt ist. Die dritte Staffel von Outlander läuft hier zwei Tage nach Ausstrahlung in Amerika und ist OmU, sprich auf Englisch aber mit deutschen Untertiteln, weil die keine Synchronfassung mitgeliefert bekommen haben.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Janey » 27. September 2017, 19:27

Faszinierend! :o :)

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von DocArroway » 1. Oktober 2017, 17:12

Bin jetzt endlich auch dazu gekommen "Discovery" zu gucken und befinde die ersten beiden Folgen als gut.
Für mich stellten sie eine nahezu perfekte Symbiose zwischen dem "alten" Trek, das wir kennen und Abrams Trek dar.
Visuell erinnert es schon extrem an die Kelvin Filme, doch inhaltlich ist die Serie definitiv dichter an "Deep Space Nine"
oder "Enterprise".
Die Anfangsszene auf dem Wüstenplaneten war zwar in mancherlei Hinsicht etwas unglaubwürdig, passte aber gut
zu dem, was wir von "Star Trek" erwarten. Hierzu gehört auch dieses seltsame, unbekannte Objekt, das von der Crew
in diesem Asteroiedenfeld entdeckt wird, und dessen Funktion und Ursprung in der Folge nicht geklärt wird.
Für mich ist das "Star Trek" pur: Man erforscht das Fremde, versucht herauszufinden was es ist und setzt dadurch
eine Kette von dramatischen Ereignissen in Gang.

Auch die Charaktere wissen zu überzeugen: Von der forschen Commander Burnham, dem leicht hasenfüssigen Wissenschaftsoffizier
über den besonnen Captain gibt es da einen guten Mix aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, die der Story Schwung gaben,
und dem Zuschauer bei der Stange hielten.

Insgesamt sieht es im Moment so aus als ob "Discovery" ein rundum gelungener Beitrag zum "Star Trek" Universum ist, der das
Potential hat dem Franchise neues Leben einzuhauchen. (Wenn die Macher es nicht doch noch verbocken***Daumen drück***)
Lebe jeden Tag als wäre es dein letzter und lerne als würdest du ewig leben.
Mahatma Ghandi

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von BSGFreak » 1. Oktober 2017, 20:09

Die erste Folge gesehen und für gut befunden! Die zweite Folge ist morgen dran....
Con-Historie: FedCon9 * Galileo7 (Bielefeld) * Galileo7 (Hagen) * FedCon18 * FedCon19 * FedCon20 * FedCon21 * FedCon22 * FedCon23 * FedCon24 * FedCon25 * FedCon26 * FedCon 27

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 2. Oktober 2017, 12:32

Die dritte Folge hat mir richtig gut gefallen. Die jetzt noch neu eingeführten Figuren finde ich allesamt sehr interessant - und speziell Sylvia Tilly dürfte wohl für etwas mehr Star Trek-Humor sorgen (davon ausgehend, dass das Pferd nicht tot geritten und sie dann irgendwann nervig wird).

Vielleicht hat die Folge auch deshalb so gut für mich funktioniert, weil quasi keine Klingonen drin vorkamen. Aber wie auch immer, das war richtig gut gemacht. Dennoch bin ich nach wie vor etwas zwiegespalten: In manchen Momenten fühlt es sich total nach Star Trek an, mit kleinen Details (Tribble!) und sehr trekkigen Dialogen. Dann wieder könnte es auch einfach irgendeine Science Fiction-Serie sein... Ich befürchte, dass das auch nicht mehr aufgelöst werden wird. Vielleicht gibt sich das aber auch noch etwas, wenn die Charakterentwicklung richtig einsetzt.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von McNamara » 2. Oktober 2017, 13:58

Einem Franchise, welches mittlerweile mehr als 50 Jahre auf dem Buckel hat, muss es erlaubt sein, sich fortzuentwickeln. Wir haben nicht mehr 1966 und auch nicht mehr 1986 (auch wenn sich manche das hier wünschen).

Insofern haben die ersten beiden Folgen von Discovery alles richtig gemacht: Tolle Effekte, eine Abkehr vom Captain als Hauptfigur, genug Wiedererkennungswert (schön fand ich den Gag am Ende der Pretitle-Sequenz der ersten Folge).

Die dritte Folge kucke ich heute abend. Bin gespannt wie es weitergeht.

Und nebenbei, bei der dritten Folge sind "The Orville" mehr als die Hälfte der Zuschauer weggelaufen...

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von Azur » 2. Oktober 2017, 22:31

Die dritte Folge hätte so verdammt überragend sein können....aber diese Bloody-Horror-Monster-of-the-week-show mittendrin hat doch einiges kaputtgemacht, finde ich.

Das fügt sich zwar in den Handlungsstrang ein, aber vielleicht so ein bisschen mehr auf die Psyche a la King-Filme und weniger auf Blood on the floor hätte mir auch schon gereicht.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von LeilaKalomi » 3. Oktober 2017, 10:43

Ich bin eine von denen, die sich extra bei Netflix registriert hat:) Habe jetzt die drei Folgen gesehen und bin fast begeistert. Es erinnert so viel an TOS, z.B. das Gepiepse im Hintergrund auf der Brücke der Shengzou. Auch die Eröffnungsmusik gefällt mir, die Mischung aus TOS und Motion Picture Musik. Die Klingonen - na ja. Ich bin gespannt, wie sie irgendwann den Schwenk zu den TOS Klingonen hinkriegen werden. Leider fast eine Woche warten auf die nächste Folge.

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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von SolarSystem » 3. Oktober 2017, 10:50

Azur hat geschrieben:
2. Oktober 2017, 22:31
Die dritte Folge hätte so verdammt überragend sein können....aber diese Bloody-Horror-Monster-of-the-week-show mittendrin hat doch einiges kaputtgemacht, finde ich.

Das fügt sich zwar in den Handlungsstrang ein, aber vielleicht so ein bisschen mehr auf die Psyche a la King-Filme und weniger auf Blood on the floor hätte mir auch schon gereicht.
Mich hat nichts davon gestört. Von den verunstalteten Leichen hat man im Vorbeigehen ja eigentlich nicht viel gesehen, abgesehen mal von der Leiche von Lt. Stamets Freund. Ja, man hätte den Faktor der Ungewissheit, was da passiert ist, auch noch etwas ausspielen können. Aber für mich hat das auch so funktioniert. Liegt vielleicht daran, dass ich ein großer Fan von der ebenfalls von Bryan Fuller entwickelten Serie "Hannibal" bin, da gibt's wesentlich mehr blood on the floor zu sehen. :glasses1:
Und das Monster of the Week wird ja nicht das Monster of the Week bleiben, das kommt (wie man im Teaser zur nächsten Folge sehen konnte) nochmal vor. Und dann dieses merkwürdige Labor mit Tieren und Skeletten, in dem Lorca und seine Sicherheitschefin am Ende der Folge stehen und sich unterhalten... das hat sicher irgendwas mit dem Monster zu tun.
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Re: Star Trek Discovery - Spoiler

Beitrag von HAL9000 » 3. Oktober 2017, 16:18

Ich bin (fast) durchweg begeistert. Hatte nach den Trailern riesige negative Befürchtungen, die sich zum Glück nicht bewahrheitet haben. Das Design der Klingonen, das ihrer Uniformen sowie das ihrer Schiffe finde ich sehr gelungen. Die Geschichte hat mich jetzt schon gepackt und es zeichnet sich ab, dass die Charaktere und die Geschichte vielschichtig ist. Die Charaktere sind ein guter Mix. Und es sind tolle Schauspieler/innen am Start. Schade, das Michelle Yeoh, die ich auch schon vor Bond mochte, nicht mehr dabei ist. Allerdings hoffe ich, dass sie doch nicht tot ist und als Gast wieder mal auftaucht. In science-fiction ... ;) Und ja, es ist für mich eine gute Star Trek Mischung aus Alt und Neu. Ich freue mich auf die nächsten Wochen.

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